Angina


Angina ( Hals- oder Rachenentzündung )

Eine Halsentzündung (akute Tonsillitis / Pharyngitis) oder auch Angina ist eine häufige Begleiterscheinung einer Erkältung. Sie tritt oft in Kombination mit Schnupfen und weiteren Erkältungssymptomen, wie Fieber auf. Besonders Kleinkinder sind häufig betroffen.
Dauert die Entzündung länger als 3 Monate an, spricht man von einer chronischen Rachenentzündung.

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Beschwerden & Symptome

Typische Symptome einer Halsentzündung sind Kratzen und Brennen im Hals einhergehend mit Schluckbeschwerden und Heiserkeit. In der Mundhöhle zeigen sich eine gerötete Rachenhinterwand sowie eine Schwellung der Gaumenmandeln. Gelegentlich finden sich bei einer Angina Eiterbeläge, die sog. Eiterstippchen an den Gaumenmandeln. Darüber hinaus kann die Körpertemperatur auf bis zu 39°C, bei Kleinkindern stellenweise noch höher steigen.

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Ursachen

Die Halsentzündung wird meist durch Viren ausgelöst, die den Körper schwächen und die Vermehrung von Bakterien erleichtern. Gerade deshalb kommt es sehr häufig während einer Erkältung oder einer Grippe zu einer Angina. Eine Sekundärinfektion ist die Folge, die dann zur eitrigen Mandelentzündung (Angina tonsillaris) führen kann.

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Angina – Was kann ich tun?

Bei einer Angina empfiehlt es sich grundsätzlich, seinen Körper zu schonen und viel zu trinken. Am Besten ist warmer Tee oder heiße Milch mit Honig. Auch warme Halswickel können angenehm wirken und die Schmerzen lindern. Vanille-Eis oder Pudding sind eine Wohltat bei geschwollenen Mandeln.
Bei Halsschmerzen und Heiserkeit sollte man seine Stimme schonen.
Helfen können auch Sanddorn- oder Hustenbonbons.
Lässt sich kalte Luft nicht vermeiden, ist es sinnvoller durch die Nase zu Atmen, damit die Luft durch die Nasenschleimhäute ausreichend erwärmt wird.
Schützen Sie Ihren Hals vor kalter Zugluft!

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Was erwartet mich beim Arzt?

Bestehen die Beschwerden länger als eine Woche oder verschlimmern sich gar (z.B. Fieber über 40°C), sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Nach der Diagnose auf Halsentzündung entscheidet der Arzt, ob fiebersenkende Medikamente oder sogar eine Antibiotikagabe erforderlich ist. Bei bekannter Penicillinallergie sollten Sie ihren Arzt darüber in Kenntnis setzen.
Tritt die eitrige Angina häufiger auf, kann ggf. über eine operative Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie) nachgedacht werden.

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Wie kann ich vorbeugen?

Um Halsschmerzen und Halsentzündung zu vermeiden, kann man sein Immunsystem durch eine gesunde Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse (ca. 5 kleine Portionen am Tag) und Flüssigkeit (Wasser, Tee, Säfte) stärken. Regelmäßige Bewegung und abwechselnde Warm- und Kaltduschen am Morgen bringen den Kreislauf in Schwung und stärken die eigene Abwehr.
Saunagänge fördern die Durchblutung, der Körper wird abgehärtet und gleichzeitig entspannt. Besonders in der nasskalten Jahreszeit hilft es schon, größere Menschenansammlungen zu meiden und sich von bereits erkälteten Personen fern zu halten.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, mehrmals täglich und gründlich die Hände zu waschen und ggf. zu desinfizieren. Vermeiden Sie eine Unterkühlung des Körpers und sorgen Sie insbesondere für warme Füße.
Bei längerem Aufenthalt in geschlossenen Räumen sollten diese regelmäßig gelüftet werden.

Hausmittel gegen vereiterte Angina

  • Gurgeln mit Kamillentee oder Salbeitee
  • Vanilleeis zur Kühlung der Mandeln und Schwellung im Rachen
  • Bei Halsschmerzen und Heiserkeit hilft auch Honigmilch.

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